
Soziale Verantwortung
Die landwirtschaftliche Entwicklung in Ländern der Dritten Welt steht mittlerweile unter beträchtlichem Druck und umfassenden Untersuchungen internationaler Umweltorganisationen, welche mangelhafte Forstwirtschaft-Praktiken und die Abholzung von zuvor unberührtem Regenwald kritisieren.
Ähnliche Kritik wird Curcas aufgrund von verantwortungsvoller Umgangsweise und sachgemäßem Management nicht widerfahren. Die Jatropha-Pflanze hat sich bereits unter ungünstigsten klimatischen Bedingungen bewiesen und gezeigt, dass sie selbst auf nährstoffarmen, kargen Böden in tropischen und subtropischen Gegenden wächst und gedeiht. Die Jatropha-Pflanze wurde in Afrika zur Bekämpfung der Desertifikation verwandt und ähnliche Sanierungsversuche mit zusätzlichen ökonomischen Vorteilen wurden in einer Vielzahl von asiatischen Ländern unternommen.
Aufgrund der giftigen Eigenschaften der Samen ist Jatropha Curcas kein Nahrungsmittel und kann exklusiv für die Herstellung von ungenießbaren Produkten genutzt werden, einschließlich Biodiesel und qualitativ hochwertigem Düngemittel. Aus Jatropha hergestellter Biodiesel ist bekannt als Jatropha-Methylester und birgt nicht das Risiko von Preisfluktuationen- basierend auf den Marktkonditionen für Nahrungsmittel- da Jatropha Nebenprodukte nicht als Grundstoffe für Lebensmittel verwandt werden können. Dies schließt Jatropha Curcas ebenso von der “Nahrung für Arme oder Treibstoff für Reiche” – Diskussion aus und seine Verwendung in der Biodiesel-Produktion beeinflusst nicht die Lebenserhaltungskosten der lokalen Bevölkerung, wie es beispielsweise bei Palmöl der Fall ist.
Curcas Oil N.V. versichert, dass seine Projekte nachhaltige Entwicklungsprinzipien, d.h. auch den Schutz des Regenwaldes und der Umwelt, verfolgen. Curcas Oil N.V. wird ebenfalls Umweltverträglichkeitsstudien in Auftrag geben, um so sicherzustellen, dass alle Projekte den ökologischen Anforderungen genügen.
